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MÄRZ
2010
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ERZABTEI ZUM THEMA MISSBRAUCH - 15.3.
Der Beauftragte der Erzabtei St. Ottilien für die Aufklärung sexuellen Missbrauchs an Minderjährigen,
P. Matthias Wetzel, legt gemeinsam mit dem Beraterteam einen weiteren Zwischenbericht
zu Ergebnissen der bisherigen Recherchen in Missbrauchsfällen vor ...
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KÖRPERLICHE GEWALT
Im Zuge ihrer Recherchen zu Fällen sexuellen Missbrauchs ist das Beraterteam um P. Matthias Wetzel
auf einen 16 Jahre zurückliegenden Fall körperlicher Gewaltanwendung gestoßen. Aus den Unterlagen
ging hervor, dass 1994 einer der Präfekten des Internats einen Schüler schwer geschlagen hat ...
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ERZABTEI ZUM THEMA MISSBRAUCH - 2.3.
Der Beauftragte der Erzabtei St. Ottilien für die Aufklärung sexuellen Missbrauchs an Minderjährigen,
P. Matthias Wetzel, hat sich erstmals zu den bislang vorliegenden Ergebnissen der Recherchen
des Beraterteams geäußert ...
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ERZABTEI ZUM MISSBRAUCH -
ALLGEMEINE INFORMATIONEN - 2.3.
Wir haben auf einer Webseite die Grundinformationen über das Vorgehen der Erzabtei St. Ottilien bei den aktuellen Mißbrauchsvorwürfen zusammengestellt. Sie finden hier außerdem Hinweise auf die Leitlinien, nach denen wir vorgehen, und aktualisierte Adressen der Ansprechpartner.
zur Informationsseite |
FEBRUAR
2010
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ERZABT JEREMIAS PREDIGT ZU DEN MISSBRAUCHSFÄLLEN - 28.2.
Am Zweiten Fastensonntag übernahm Erzabt Jeremias außerplanmäßig die Predigt in den sehr gut besuchten Hauptgottesdiensten in St. Ottilien. In seiner Predigt nahm er Stellung zu den ersten Mißbrauchsvorwürfen und schilderte, wie die Klostergemeinschaft mit der seit dem vergangenen Mittwoch sich entfaltenden Situation umgeht. Den Text der Predigt und einige Bilder finden Sie
hier. |
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ERZABTEI ZUM THEMA MISSBRAUCH - 25.2.
In der Erzabtei St. Ottilien ist heute im Laufe des Tages eine namentlich gezeichnete Beschuldigung gegenüber einem ehemaligen Angehörigen des Klosters eingegangen. Die Erzabtei konnte aufgrund dieses Schreibens erstmals mit einem Betroffenen Kontakt aufnehmen. Beschuldigt wird ein in den 60er Jahren als Erzieher und Lehrer tätiges Ordensmitglied, das seit 1969 nicht mehr dem Orden angehört. Die Beauftragte hat bereits Kontakt mit dem Opfer aufgenommen ...
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ERZABTEI ZUM THEMA MISSBRAUCH - 24.2.
Am Mittag des 24. Februar 2010 wurde die Erzabtei St. Ottilien von einer Zeitung darüber
informiert, dass ein anonymer Vorwurf gegen einen der Mitbrüder vorliegt: Es soll in den 60er und
70er Jahren zu missbräuchlichen Handlungen im damaligen Seminar gekommen sein.
Die Erzabtei St. Ottilien hat als Sofortmaßnahme den Mitbruder von seinen derzeitigen Aufgaben
entbunden und die Diözesanleitung in Augsburg informiert. Die Vorwürfe werden von externen
Psychologen und Juristen gemäß den Leitlinien der Deutschen Ordensoberenkonferenz geprüft ... weiter |
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ERZABTEI ZUM THEMA MISSBRAUCH - 23.2.
Mit großer Aufmerksamkeit verfolgen die Mönche des Klosters St. Ottilien die
derzeitige Berichterstattung zu sexuellem Missbrauch in kirchlichen Einrichtungen. "Wir bedauern
diese Vorfälle und sind traurig darüber, dass derart beschämende Vorkommnisse auch an kirchlichen
Schulen geschahen," so Erzabt Jeremias Schröder in einer ersten Stellungnahme.
"Als ehemalige Träger einer Schule und als Träger eines Tagesheimes und eines Internates müssen
wir für derartige Verfehlungen gegenüber Schutzbefohlenen besonders sensibilisiert sein", so der
Erzabt weiter: "Natürlich haben wir auch in St. Ottilien in den vergangenen Wochen nachgesehen,
haben Archive durchforscht und mit ehemaligen Schülern gesprochen: 'Hat es auch bei uns, im
Gymnasium, im Internat oder im Tagesheim Fälle von Missbrauch gegeben?' weiter |
DEZEMBER 2009
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ERZABTEI IST
JETZT AUCH STIFTERIN
200 000 Euro hat die Erzabtei
St. Ottilien eingebracht, um für einen Grundstock für ihre neue
„Stiftung Erzabtei St. Ottilien“ anzulegen. Wie eine Mitteilung der Missionsbenediktiner
informiert, hat die Stiftung den Zweck, die Erzabtei als spirituelle und
missionarische Einrichtung zu unterstützen, ebenso in ihrem Wirken
als spirituelle und missionarische Einrichtung und bei ihren sozialen und
karitativen Aufgaben sowie der Förderung religiöser und ethischer
Orientierung und der Jugenderziehung... weiter |
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ABTBISCHOF
SAUER AUF DEM WEG ZUR SELIGSPRECHUNG
Am 28. Dezember beginnt offiziell
das Seligsprechungsverfahren, in dem die Person eines Dillinger Priesters
eine entscheidende Rolle spielt: Abtbischof Bonifatius Sauer starb 1950
in Korea den Märtyrertod. Der Benediktiner soll mit 35 weiteren Märtyrern
der Korea-Mission seliggesprochen werden. Bischof Jang wird heute im südkoreanischen
Waegwan den Prozess zur Seligsprechung der Märtyrer von Tokwon nach
dem Kirchenrecht eröffnen. Das teilen die Vizepostulatoren des Seligsprechungsprozesses,
Pater Willibrord Driever (Sankt Ottilien) und Pater Sabbas Ri (Waegwan),
mit. Zunächst mussten Dokumente, Bücher, Zeitschriften und Artikel
gesammelt und aufbereitet werden... weiter |
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BEACHTLICHES
MUSIKALISCHES KÖNNEN
Dass das Musizieren am Rhabanus-Maurus-Gymnasium
auch im achtjährigen Gymnasium noch sehr intensiv gepflegt wird, davon
konnten sich die zahlreichen Zuhörer beim traditionellen Weihnachtskonzert
in der Seminarkirche St. Michael überzeugen. Gleich an zwei Abenden
präsentierten die jungen Musiker in Instrumentalensembles, solistisch
oder im Chorgesang ihr abwechslungsreiches Konzertprogramm zur Einstimmung
auf Weihnachten. Hervorragend darauf vorbereitet wurden die Schüler
von den Musiklehrern Theresia Busen, Simone Komann und Christian Schumertl,
die in umfangreicher Probenarbeit ihre Begeisterung für die Musik
an ihre Schüler weitergeben... weiter |
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BIOGAS-ANLAGE
ERGÄNZT HOLZ-HEIZWERK
Auch die Erzabtei St. Ottilien
steigt jetzt ins Biogas-Geschäft ein. In der jüngsten Sitzung
des Eresinger Gemeinderates lag ein entsprechender Bauantrag vor, dem das
Gremium einstimmig das Einvernehmen erteilte. Pater Tassilo Lengger erklärte
den Betrieb der Anlage, die in unmittelbarer Nachbarschaft des Biomasseheizkraftwerks
entstehen soll, um die Abwärme des zur Biogasanlage gehörenden
Verbrennungsmotors nutzen zu können. Betrieben wird die Anlage laut
Pater Tassilo mit Gras, Mais und Gülle aus der Rinder-, Hühner-
und Schweinehaltung... weiter |
NOVEMBER
2009
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ADVENTSKONZERT
MIT TRADITION
Mit festlichen Klängen
und beschwingten Melodien hat das Schülerblasorchester musikalisch
die Adventszeit in St. Ottilien eingeläutet. Im voll besetzten Festsaal
boten die jungen Musikerinnen und Musiker unter der Leitung von Hans-Günter
Schwanzer einen einstündigen Querschnitt aus ihrem umfangreichen Weihnachtsrepertoire.
Feierlich eröffneten sie ihr Adventskonzert mit drei Stücken
von Georg Friedrich Händel, dessen 250. Todestages die Musikwelt in
diesem Jahr gedenkt. Die Ouvertüre zur „Feuerwerksmusik“ verbreitete
gleich zu Beginn eine festliche Stimmung... weiter |
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FÜNF
KERZEN STEHEN FÜR DIE FÜNF ORTE
Egling. - Fünf Kerzen,
verziert mit dem Symbol der Rose, brannten am Altar in der voll besetzten
Pfarrkirche St. Vitus in Egling, als die neugegründete Pfarreiengemeinschaft
Egling, Prittriching, Scheuring, Winkl und Dünzelbach ihre Errichtung
mit einem Gottesdienst feierte. Mehrere Geistliche zelebrierten ihn zusammen
mit Gläubigen aus den fünf Pfarrgemeinden. In seiner Predigt
betonte Dekan Fritz Kahnert, dass der Zusammenschluss ein Impuls zum Aufbruch
werden könne. Die volle Kirche, die erschienenen Fahnenabordnungen
der Vereine, die vielen Menschen, die sich zur Vorbereitung der Pfarreiengemeinschaft
Gedanken und Mühe gemacht hätten, all das seien ermutigende Zeichen
und Grund zur Hoffnung, so Kahnert... weiter |
OKTOBER
2009
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TOD IM NORDKOREANISCHEN
ARBEITSLAGER
Mering/Tokwon (Nordkorea)
- Krank und entkräftet ist Bruder Eusebius Lohmeier am 1. September
1949 in einem nordkoreanischen Gefangenenlager gestorben. Jetzt soll er
mit 35 anderen Benediktinermönchen seliggesprochen werden. Als Maximilian
Lohmeier in Mering geboren, lernte er in St. Ottilien als Bruderzögling
das Zimmermannshandwerk. Er trat 1914 ins Kloster ein, wurde aber im April
1916 zum Heeresdienst einberufen und machte bis 1918 die schweren Kämpfe
in Frankreich mit. Danach kehrte er ins Kloster zurück, erhielt den
Ordensnamen Bruder Eusebius und erhielt 1923 die ewige Profess. Vom Kloster
St. Ottilien aus wurde er bereits im März 1924 als Missionar auf die
Philippinen ausgesandt. Nach wenigen Monaten kam Bruder Eusebius nach Seoul
(Korea)... weiter |
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DEUTSCHLAND
UND DIE WELT
Wer sich den Vortrag des
Erzabtes Jermias Schröder aus St. Ottilien in Wehringen anhörte,
kann eigentlich nicht so pessimistisch in die Zukunft schauen. Beim Erntedankfest
des Katholischen Landvolks (KLB) im Dekanat Schwabmünchen sah dieser
auch Anlass zu Zufriedenheit. Er forderte aber auch, die Weitergabe des
Glaubens nicht einfach anderen zu überlassen. Bei der Begrüßung
erinnerte KLB-Dekanatsvorsitzender Hermann Kienle aus Großaitingen
daran, dass fast auf den Tag genau vor 47 Tagen das Zweite Vatikanische
Konzil eröffnet wurde. Papst Johannes XXIII. prägte den Begriff
„aggiornamento“, sich öffnen zur Welt hin... weiter |
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DAS LAND,
IN DEM DIE ARCHE STRANDETE
Die Erzabtei St. Ottilien
ist wieder einmal ganz dicht am aktuellen politischen Geschehen dran, auch
wenn sich dieses in Kleinasien abspielt. Nach fast einem Jahrhundert der
Feindseligkeit zwischen dem Osmanischen Reich bzw. der Türkei mit
den Armeniern haben die beiden Staaten am Samstag in Zürich vereinbart,
diplomatische Beziehungen aufzunehmen und die Grenze zu öffnen. Bis
auf diesen Konflikt ist nicht viel bekannt über Armenien; vielleicht
noch die satirischen „Radio Eriwan“-Geschichten - aber wer weiß schon,
dass Eriwan die Hauptstadt des Landes im Kaukasus ist. Ein wenig Licht
auf Armenien kann die aktuelle Ausstellung in der Klostergalerie St. Ottilien
werfen. Unter dem Titel „Kreuz und Lebensbaum“ sind dort kunsthandwerkliche
Gegenstände, meist mit Bezug zum Christentum, ausgestellt... weiter |
SEPTEMBER
2009
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50 JAHRE FÜR
DIE KIRCHE GELEBT
Rain. - „Wann bin ich ein
guter Priester und guter Benediktiner?“ - Festprediger Pater Frederik Kell
beantwortete die Frage in seiner Predigt selbst humorvoll: „Es ist wie
mit dem Wein - er muss alt und gereift sein.“ Im Kern seiner Ansprache
stellte der Ordensbruder von Pater Raymund Wiedemann jedoch die zwei wichtigsten
Aufgaben anschaulich heraus. An erster Stelle stehe die Verkündigung
durch die Predigt, die Spendung der Sakramente, vor allem aber durch das
Vorbild im Alltag, führte Pater Frederik aus. An zweiter Stelle stehe
die Bereitschaft zum Dienen. Gelebtes Verkünden und Dienen ziehen
sich durch das Leben von Pater Raymund Wiedemann, betonte der aus Brüssel
stammende Pater Frederik... weiter |
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MÖNCH
DER WOCHE
Der bayerische Missionsbenediktiner
Gerhard Lagleder aus dem Kloster Sankt Ottilien betreut seit 18 Jahren
Hilfsprojekte in Südafrika. 88 Prozent beträgt die AIDS-Rate
in manchen Gebieten im Zululand in Südafrika. 4.000 Menschen infizieren
sich pro Tag auf dem schwarzen Kontinent mit dem Virus. In der Provinz
kwaZulu/Natal, dort wo Pater Gerhard Lagleder arbeitet, sterben bis zu
sechs Babies jeden Tag an AIDS. Seit 1996 gibt es deshalb das Hospiz des
Seligen Gerhard. In zwei interessanten TV-Interviews stellen Frank Elstner
und Andrea Haagn den bayerischen Pater und seine alltägliche Arbeit
im AIDS-Hospiz vor. Videos
anschauen |
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KLOSTERHUND
ASTRA
Nachruf auf einen Vierbeiner
Vielen Besuchern von Kloster
Sankt Ottilien war sie zu einem vertrauten Anblick geworden: Klosterhund
Astra, die einzige Frau im Kloster, die unermüdlich ihre Runden durch
die Anlagen zog und Anfang Juni 2009 ihr Leben beschloss. weiter |
AUGUST
2009
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DAS PREISRÄTSEL
2009 : DAS (BE)MERKENSWERTE LESEZEICHEN
Als Klosterbibliothekar findet
man in entliehenen Büchern oftmals sehr interessante Lesezeichen.
Ein besonders (be)merkenswertes fand ich heute und da ich in diesem Jahr
leider noch keine Zeit gefunden habe ein neues "Bibliotheks-Preisrätsel"
ins WWW zu stellen, habe ich mir gedacht: Ja, das wär´s doch!
weiter
zum Preisrätsel |
JULI
2009
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DAS (EINSAME)
LICHTOBJEKT
Bereits vor einigen Monaten
wurde in St. Ottilien unsere neue Energiezentrale in Betrieb genommen.
Ab Anbruch der Dunkelheit gibt es dort auch eine interessante Lichtinstallation
zu sehen. - Na ja, der Feldweg an der die Lichtinstallation liegt ist (zugegebenermaßen)
gegen Abend recht wenig befahren, weshalb der Architekt deshalb sinnvollerweise
auf die Idee gekommen ist, einen kleinen Film zu drehen und diesen bei
Youtube einzustellen, damit außer den Mönchen von St. Ottilien
(bei eventuellen einsamen, nächtlichen Spaziergängen?) auch die
übrige Menschheit hierüber ausführlich informiert wird:
Keine schlechte Idee! - Hier das Ergebnis: Video
anschauen |
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STIMMUNGSVOLLE
KULISSE
Es gibt kaum eine stimmungsvollere
Kulisse für eine sommerliche Serenade als den von milder Abendsonne
beschienenen Platz vor der Abteikirche in St. Ottilien. Diesen idyllischen
Ort hat das Blechbläserensemble „Abbey Brass“ als Schauplatz für
sein gut einstündiges Sommerkonzert am frühen Samstagabend gewählt
und schon allein damit das sehr zahlreich versammelte Publikum hoch erfreut.
Dazu boten die 17 jungen Musikerinnen und Musiker - alle Schüler des
Rhabanus-Maurus-Gymnasiums - unter ihrem Dirigenten Hans-Günter Schwanzer
ein sehr abwechslungsreiches und unterhaltsames Programm ... weiter |
JUNI
2009
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BIBLISCHE
SZENEN
Ausstellungseröffnung
in der Galerie Sankt Ottilien
Wie sehen heutige Künstler
die biblischen Geschichten? Was bewegt sie und wovon werden sie inspiriert?
Diesen Fragen können Interessierte in der aktuellen Ausstellung „Glaubens-Bilder“
der Klostergalerie Sankt Ottilien nachgehen. Zu sehen sind Bibelillustrationen
von sieben zeitgenössischen Malern und ihre jeweils ganz eigene Vorstellung
von biblischen Szenen. Der Windacher Franz Hämmerle führte bei
der Vernissage hin an die Schau. Er beleuchtete, warum Bilder gemalt werden
müssen. „Kunst spiegelt auch geistig-religiöse Momente“, sagte
der Bildhauer und sprach die Befürchtung aus, dass Menschen nicht
mehr bildfähig seien ... weiter |
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BIBELFÖDERATION
LÄSST SICH IN DER ERZABTEI NIEDER
Die Katholische Bibelföderation
(KBF/CBF) verlegt ihren Sitz von Stuttgart nach St. Ottilien. Erzabt Jeremias
Schröder, Dr. Sabine Werner (Vorstandsmitglied der KBF), Bischof Arturo
Bastes SVD (Moderator des Exekutivkomitees der KBF) und KBF-Generalsekretär
Alexander M. Schweitzer stellten die Organisation bei einem Pressetermin
vor und sprachen über die Beweggründe, die zum Umzug geführt
haben. Die Tatsache, dass die Vorstandsmitglieder fast ausnahmslos
aus dem Raum Landsberg stammen, sei nicht ausschlaggebend für den
Umzug gewesen, erklärte Schweitzer, auch nicht das 40-jährige
Jubiläum. Vielmehr sei die Lage des Klosters zentraler und von den
Gästen einfacher zu erreichen ... weiter |
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JUNGE STÖRCHE
VON ST. OTTILIEN SIND TOT
St.Ottilien/Raisting - Auch
die letzten beiden Jungen des Storchenpaares in St. Ottilien sind tot.
Pater Theophil hat dies am Mittwochnachmittag entdeckt. „Ein Bild des Jammers
heute in St. Ottilien: Ein Altstorch wärmt zwei Leichen.“ Der Vogel
habe sich erhoben, wie Pater Theophil vom Kirchturm aus beobachten konnte,
„und hat an seinen beiden Jungen, die als solche kaum mehr kenntlich sind,
herumgezupft“. Von den Jungen sei aber keinerlei Reaktion gekommen. Der
Ottilianer Weißstorch ist mehr ein „Braunstorch“ geworden, wie Pater
Theophil schreibt, so schmutzig sei das Gefieder. Beim Nestbau seien Grasbüschel
mit Wurzelballen verwendet worden, das Nest sei durch den langen Regen
zur Dreckmulde geworden ... weiter
(mit Fotogalerie) |
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ABSCHIED VON
EINER GUTEN WELT
Am Rhabanus-Maurus-Gymnasium
hat sich eine besonders große Absolventenklasse von 81 Abiturienten
verabschiedet. Ein Drittel davon sind Einserkandidaten, allen voran Laura
Junker (1,1), Sara Lindermeier (1,2) und Michael Klügl (1,2). Ausgehend
von der Wortbedeutung des derzeit viel gebrauchten Wortes „Krise” ermutigte
Schulleiter Michael Häußinger die Abiturienten, sich den neu
eröffnenden Freiheiten und Perspektiven öffnen zu können.
Krisen, so Häußinger, sind ihrer Ursprungsbedeutung nach als
„Wendepunkte” zu sehen, die es gelte, als Herausforderung und Chance anzunehmen
und mithilfe christlich-benediktinischer Tugenden anzupacken. Seinen Dank
an den starken Jahrgang verband Häußinger mit besonderer Anerkennung
des breiten Spektrums an Begabungen und Engagement ... weiter |
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NUR NOCH ZWEI
KLEINE STÖRCHE IM NEST
In die Freude über das
erste Storchenbrutpaar in St. Ottilien mischen sich Wermutstropfen: Im
Nest auf dem Klosterkamin sitzen nur noch zwei Junge, und bei Walleshausen
fand ein Storch den Tod, vermutlich auf einer Stromleitung der Bahn. Als
er am Dienstag auf den Kirchturm gestiegen sei, um von oben einen Blick
in den Horst zu werfen, seien es nur noch zwei Junge gewesen, erzählt
Pater Theophil Gaus. Was geschehen sei, könne er nicht sagen. Vielleicht
habe ein Habicht, der schon im Hühnerhof des Klosters bekannt sei,
zugeschlagen. Normalerweise bewache ein Elternteil die Jungen, aber vielleicht
habe der Greifvogel einen kurzen Zeitraum abgepasst, in dem beide weg waren
... weiter
(mit Fotogalerie) |
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ACHT FRAUEN,
ACHT ABGRÜNDE
St. Ottilien - Das Theaterprojekt
der Jahrgangsstufe 11 des Rhabanus-Maurus-Gymnasiums St. Ottilien interpretiert
den erfolgreichen Klassiker von Robert Thomas auf sehenswerte Weise. Die
Geschichte des von Robert Thomas in den sechziger Jahren geschriebenen
Stückes ist schnell erzählt. Zu Lebzeiten hatte Thomas großen
Erfolg und Alfred Hitchcock sicherte sich die Filmrechte an seinen Stücken.
Leider starb Hitchcock, bevor er diese Arbeit in Angriff nehmen konnte.
2002 erschien das Stück doch noch auf der Leinwand, als Krimi-Musical-Farce
in 50er-Jahre-Optik unter der Regie von François Ozon. Die Handlung
entspricht einer oft verwendeten Konstruktion: Eine Ansammlung von Menschen
findet sich durch äußere Umstände isoliert mit einer Leiche
konfrontiert ... weiter |
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STORCHEN-NACHWUCHS
IM KLOSTER ST. OTTILIEN
Seit 10. Juni hat das Kloster
St. Ottilien vier neue, äußerst junge Bewohner. In einem für
Störche vorbereiteten Nest auf dem Dach der Erzabtei, direkt über
der Wohnung des Erzabtes, sind Jungstörche geschlüpft. Im
Kloster freuen sich die Mönche über den Erfolg „ihres“ Ansiedelungsprojektes,
das besonders von Pater Theophil Gaus gemeinsam mit dem Ornithologen Clemens
Krafft, einem Storchenfachmann, betrieben wurde. Schon vor der erwarteten
Ankunft ziehender Störche hatten P. Theophil, Krafft und Bruder Jürgen
Foitl im März einen von Bruder Beda Göggerle geflochtenen Weidenkorb
in den Nestring auf einem stillgelegten Kamin der Erzabtei platziert ... weiter |
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KEINE RUHE
IM RUHESTAND
Augsburg/Dießen Sein
Lieblingsspruch lautet: „Der Mensch dachte, Gott lachte.“ Zu oft hat der
ehemalige Augsburger Bischof Viktor Josef Dammertz, der heute seinen 80.
Geburtstag feiert, überraschende Wendungen in seinem Leben erlebt.
Eher zufällig kam er 1953 ins Benediktinerkloster St. Ottilien (Kreis
Landsberg). Missionar wollte er werden, Oberer wurde er. Rasch stieg er
in verantwortungsvolle Ämter auf, wurde Erzabt und 1977 Abtprimas
des weltweiten Benediktinerordens. Als Dammertz sich auf ruhigere Tage
freute, wurde er im Alter von 63 Jahren am Heiligen Abend 1992 zum Bischof
von Augsburg ernannt. Der verschmitzte Mann vom Niederrhein, der immer
einen Witz auf der Zunge hat, eroberte mit seiner offenen Art im Nu die
Herzen ... weiter |
MAI
2009
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ZWEI OBLATINNEN
FEIERN JUBILÄUM
St. Ottilien - Zwei langjährige
Benediktineroblatinnen der Erzabtei Sankt Ottilien haben im Kreis von weiteren
Oblatinnen und Oblaten sowie Mönchen runde Jahrestage ihrer Oblation
gefeiert. Auftakt zur Feier war ein von Prior und Oblatenrektor Pater Claudius
Bals zelebrierter Gottesdienst in der Ottilienkapelle. Ihr 40. Oblatenjubiläum
feierte Dr. Irmgard Schmidt-Sommer (Schwester Patricia) aus Stuttgart.
Auf 70 Jahre als Oblatin kann Elisabeth Stephany (Schwester Gudula) aus
München zurückblicken. Gerade Letztere, eine waschechte, geborene
Münchnerin, kann auf ein sehr bewegtes Leben zurückblicken ... weiter |
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STÖRCHE
LANDEN AUF DEM KLOSTER
St. Ottilien - Seit 27. April
sind im Klosterareal von St. Ottilien und im Pflaumdorfer Moos immer wieder
mehrere Weißstörche gesichtet worden. Während ein Paar
am anderen Tag weiterzog, ließ sich ein weiteres Paar im Kloster
nieder. Am 4. Mai notierte Pater Theophil den Brutbeginn der beiden Störche.Maximilian
Mirlach aus Eresing dreht jeden Tag mit seinem Hund und einem Fotoapparat
seine Runden um das Kloster und im Pflaumdorfer Moos. Da Mirlach Lehrer
in Windach ist, kennt er auch Pater Theophil, Biologielehrer vom Rhabanus-Maurus-Gymnasium,
gut. Wie Mirlach gegenüber dem LT berichtete, bemüht sich Pater
Theophil schon seit Jahren um die Ansiedlung von Störchen ...
weiter
(mit Fotogalerie) + Video
(neu) |
APRIL 2009
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WIE WIRD MAN
MÖNCH?
Ein Novize schildert
seinen Alltag
Vom 21. bis 24. April 2009
macht der on3-Sendebus Station in St. Ottilien. Eine Woche gibt's Live-Fernsehen
vom Klostergelände. Ein Thema: Leben im Kloster - Wie wird man Mönch?
Bruder Julius Mönter (28), Novize im Benediktinerkloster St. Ottilien,
berichtet live am on3-Sendebus über sein Leben im Kloster. Hier können
Sie nochmals hören und sehen, was er zu sagen hat.
Bruder
Julius im Interview mit dem Bayerischen Fernsehen |
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DAS KLOSTER-VIDEOTAGEBUCH
Einblicke in die "Klausur"
von St. Ottilien
on3-südwild-Moderator
Andi Poll (26) vom Bayerischen Rundfunk hat das Leben im Kloster auf Zeit
getestet. Vom 07. bis zum 09. April durfte er ausnahmsweise in die "Klausur"
des Klosters und sich dabei mit einer kleinen Handkamera selbst filmen.
Was er hinter den Klostermauern in St. Ottilien erlebt hat, hat er in einem
Videotagebuch festgehalten. Zum
Kloster-Videotagebuch |
MÄRZ
2009
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DER KIRCHTURM
LEBT - VOGELSCHUTZ IN ST. OTTILIEN
Beobachtungen von Pater
Theophil Gaus
St. Ottilien, 21. März
2009, 9.10 Uhr: Es läutet zum Hochamt des Benediktsfestes, zudem zur
Professfeier, die im Rahmen dieser Pontifikalmesse stattfinden wird. Doch
während aus dem Turm die Glocken zu Ehren des Patrons Europas erklingen,
des großen Ordensgründers, der gerade in der heutigen Zeit für
Frieden und Völkerverständigung steht, geht es um den Glockenstuhl
herum gar nicht friedlich zu. Es wird gekämpft, mit Haken(schnabel)
und Klauen geradezu, die Kämpfer lassen Federn im wahrsten Sinn des
Wortes, und das Geschrei hört man sogar hin und wieder zwischen den
erhabenen Glockentönen hindurch ... weiter |
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BENEDIKTINER
IM LAND DER MORGENSTILLE
St. Ottilien. - Andreas
Jae-Kun Kim ist begeistert, als er in der Klostergalerie von St. Ottilien
die historischen Aufnahmen aus seiner Heimat Waegwan entdeckt: „So etwas
sehe ich heute zum ersten Mal“, freut sich der 72-jährige Deutsch-Koreaner.
Kim gehört zum ersten Jahrgang, der 1955 die Schule der Missionsbenediktiner
in ihrer südkoreanischen Abtei absolvierte. Heute lebt der Diplom-Ingenieur
am Starnberger See und nach einem Rundgang durch die aktuelle Ausstellung
„Im Lande der Morgenstille. 100 Jahre Missionsbenediktiner in Korea“ ist
er sicher, dass die Mönche aus St. Ottilien in ihrem Missionsmuseum
höchst wertvolle Gegenstände der Alltagskultur haben, die es
ansonsten in seinem Heimatland kaum noch zu finden gebe: Zu viel sei durch
den Koreakrieg und die kulturellen Veränderungen auf der bis heute
geteilten Halbinsel verloren gegangen ... weiter |
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FREUDE UND
FRÖHLICHKEIT SOLLTEN MERKMALE DES CHRISTEN SEIN
Holzheim (ma) - „Zu einer
geglückten Beziehung zwischen Mensch und Gott gehört die Freude.“
Das ist einer der Kernsätze des jungen, begeisternden Benediktinerpaters
Tassilo Lengger, der vor etwa 60 Männern bei einem Einkehrtag im Saal
des Gasthauses Höß (Bäckerwirt) zum Thema „Mit Freude seinen
Glauben leben“ sprach. Zuvor hatte er den Sonntagsgottesdienst in der Pfarrkirche
„Mariä Himmelfahrt“ zelebriert. Zuerst schilderte der Peißenberger,
der 2006 zum Priester geweiht wurde, ausführlich seinen Weg ins Kloster.
Vor seinem Theologiestudium, unter anderem in Rom, hatte er in Weihenstephan
Landwirtschaft studiert ... weiter |
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80 JUNGE MUSIKER
KONZERTIEREN ZWEI MAL
St. Ottilien. - Das Ergebnis
seiner kontinuierlichen und intensiven Probenarbeit präsentierte das
Schülerblasorchester unter der Leitung von Hans-Günter Schwanzer
sehr überzeugend bei seinem Jahreskonzert gleich zwei Mal im voll
besetzten Festsaal des Klosters St. Ottilien. Das durch den Film „Blues
Brothers“ berühmt gewordene Stück „Everybody Needs Somebody“
von Jerry Wexler eröffnete das Konzert der 80 jungen Musiker ... weiter |
FEBRUAR
2009
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P. ANSELM
GRÜN:
Geistliches Fasten heißt
auch 40 Tage nicht über andere reden und urteilen
Pater Anselm Grün vom
Orden der Benediktiner ist einer der populärsten Verfasser geistlicher
Literatur in Deutschland und ein unermüdlicher Mahner für mehr
Spiritualität und Mitmenschlichkeit im Alltag. Fasten ist für
ihn ein Weg, besser beten zu können, wacher und offener zu sein für
die Begegnung mit Gott, aber auch für die Begegnung mit sich selbst... Video
abspielen (5:24min) |
JANUAR 2009
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ZWISCHEN STALLARBEIT
UND GOTTESDIENST
Erpfting/St.Ottilien. - Er
marschiert vorbei an einer Druckerei, einer Autowerkstatt und einer Maurerei.
Unter seinem schwarzen Gewand blitzen Turnschuhe hervor. Als gelernter
Maurer hätte er auch in die Maurerei abbiegen können. Für
ihn geht es aber in Richtung Stall: „Ich habe nach meiner Maurerlehre eine
Ausbildung zum staatlich geprüften Landwirt absolviert und arbeite
hier auch in der Landwirtschaft“, so Quirin Sepp. Mit „hier“ meint er das
Kloster St. Ottilien, denn seit mehr als vier Jahren lebt der 33-Jährige
im Klosterdorf der Benediktiner und wurde Anfang Oktober fest in die Ordensgemeinschaft
aufgenommen. Während Freunde und Bekannte in seinem Alter mit der
Familienplanung beginnen und heiraten, hat Bruder Quirin einen anderen
Bund fürs Leben geschlossen. Er hat sich dazu entschieden, Benediktinermönch
zu werden ... weiter |
HOMEPAGE DER ERZABTEI ST. OTTILIEN
UT IN
OMNIBUS
GLORIFICETUR
DEUS
2010 by Pater Siegfried Wewers OSB
No rights reserved
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