An Werktagen (im Jahreskreis, während der geprägten Zeiten, auch bei Festum)
An Hochfesten (wenn es kein gesetzlicher Feiertag ist)
An Sonntagen und gesetzlichen Feiertagen
Am ersten Freitag im Monat
(Zwischen den Live-Übertragungen hören Sie eine Aufzeichnung der jeweils letzten Gebetszeit!)
Zur Einführung Seit 1887 leben im Kloster St. Ottilien Mönche, die sich bemühen, ein Leben nach der Regel des heiligen Benedikt zu führen. In verschiedenen Werkstätten und Betrieben, in der Seelsorge und in der Erziehung arbeiten die Ottilianer Mönche und kennen so sehr gut die Nöte menschlicher Arbeit, wenn ein begonnenes Werk nicht gelingen will oder wenn die Zusammenarbeit mit anderen Menschen schwierig ist. Die Bendiktinermönche leben zwar hinter Klostermauern, aber sie kennen die Sorgen, die das Leben mit sich bringt in Familie und Beruf. Neben all diesen Sorgen, neben der ganz normalen Arbeit aber prägt noch etwas anderes das klösterliche Leben: Täglich fünf Mal kommen die Benediktiner von St. Ottilien zusammen, um ihre Arbeit und ihre Sorgen, aber auch die Sorgen aller anderen Menschen nachklingen zu lassen, zu meditieren in der Feier des Chorgebetes. Das sind lateinische und deutsche Gesänge, die keinen Bereich des Lebens aussparen. In den Psalmen, die teilweise über 3000 Jahre alt sind, und in den Hymnen wird alles, was zum Menschen gehört, reflektiert und so vor Gott getragen. Nicht nur der Text, auch die Melodie dieser Gesänge, der gregorianische Choral, ist viele Jahrhunderte alt. Das Chorgebet der Mönche ist eine große Meditation, die den Menschen zur Ruhe kommen lässt in der Unruhe des Lebens, und die ihm hilft, Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden zu können. So sind diese Gesänge zwar teilweise sehr alt, aber doch immer noch aktuell. Der tägliche Gesang der Benediktiner von St. Ottilien ist eine Einladung an alle, die in der Rastlosigkeit unserer Zeit ein wenig zur Ruhe kommen möchten. Seit dem 3. September 2003 (dem Gedenktag des hl. Papstes Gregor des Großen, dem Namensgeber des "gregorianischen Chorals") können Sie zu allen Gebetszeiten (und der Hl. Messe) unter www.erzabtei.de und bei unserem technischen Projektpartner www.kip-radio.de live dabei sein und natürlich auch live mitbeten! Falls die Mönche von St. Ottilien gerade einmal nicht beten sollten, können Sie sich die Aufzeichnung der letzten Gebetszeit anhören. Live dabei sein heißt
aber vor allem "mit dem Herzen" dabei sein.
Die Mönche der Erzabtei
von St. Ottilien
und KiP-Radio.de
Dieses Projekt entstand in Zusammenarbeit der Erzabtei St. Ottilien mit KiP-Radio.de . |
U.I.O.G.D.