Die
Liebe zu leben und zu schenken, ist die schönste Aufgabe und zugleich
die größte Herausforderung für den Christen. Gegen diesen
Auftrag versündige ich mich, wenn ich die Liebe schuldig bleibe, im
normalen Alltag und in besonderen Situationen.
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Im täglichen Gebet und in der regelmäßigen
Teilnahme an den Gottesdiensten zeige ich, daß ich Gott ernst nehme;
ich zeige ihm meine Wertschätzung und Liebe.
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In der Achtung und Rücksichtnahme, im
Helfen und Zeithaben für andere (Familie, Nachbarschaft, Arbeitsbereich),
nicht zuletzt im Verzeihen zeigt sich meine Liebe zum Menschen.
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Im verantwortlichen Umgang mit mir selbst
- Leib und Seele - lebe ich die Liebe und das Gutsein mit mir selbst.
Wie sehe ich diese Bereiche, wenn ich Rückschau
halte? Im persönlichen Bekenntnis will ich zu dem stehen, was ich
falsch gemacht habe gegenüber Gott, den Mitmenschen und mir selbst.
In ehrlicher Reue vertraue ich meine Schuld
der Barmherzigkeit Gottes an.
Weil Gott in der Vergebung sein "JA" zu
mir erneuernt, wage ich einen Neuanfang: Ich freue mich darüber und
danke Gott dafür.
Du guter Gott, laß mich
nicht los! Geh mir immer wieder nach in deiner Liebe, die nie aufgibt!
Vergib mir das Gefangensein in Ängsten und Engstirnigkeit, befreie
mich von aller Besserwisserei und Trägheit! Sprich dein befreiendes
"JA" und verzeih! Amen.
BEICHTGELEGENHEIT
IN ST. OTTILIEN
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