Klostergalerie
Die "Galerie Sankt Ottilien" wurde 2002 gegründet. Sie soll künstlerisches und kulturelles Wirken im Umkreis der Erzabtei Sankt Ottilien fördern. Der Schwerpunkt liegt dabei auf einem weit gefassten christlichen Erbe und seinen zeitgenössischen Gestaltungsformen, wobei auch regionale und geschichtliche Themen zu Wort kommen. Die Galerie führt jährlich vier Ausstellungen durch.
Die Klostergalerie befindet sich Gebäude des Klosterladens, 1. Stock. Die Öffnungszeiten sind:
Montag - Freitag: 10.00 bis 12.00 Uhr und 13.30 bis 17.00 Uhr
Samstag: 10.00 bis 12.00 Uhr und 13.30 bis 16.00 Uhr
Sonn- und Feiertage: 10.30 bis 12.00 Uhr und 13.30 bis 16.00 Uhr
BEWERBUNG: Über Ausstellungsbewerbungen entscheidet eine Galeriekommission, der zur Zeit Erzabt Jeremias Schröder OSB, Christian Schedler (Städtische Museen Mindelheim), Dr. Ruprecht Volz (Münchner Kunstjournal UND), P. Cyrill Schäfer (EOS Verlag) angehören. Anfragen bitte schriftlich zu Händen von P. Cyrill Schäfer, EOS Verlag, 86941 St. Ottilien. Bei Kunstausstellungen werden vorrangig Künstler mit Ausbildung an einer Kunstakademie berücksichtigt.
24.02.2012 - 09.04.2012
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In seinem Kreuzweg hat Bernd Zimmer den letzten Lebensabschnitt Jesu so gestaltet, dass der Betrachter über Hinweise und Zeichen selbst zur Lektüre angeregt wird. Die figürlichen Elemente sind fast ganz ausgeschaltet und das blutige Geschehen auf das Kreuz zurückgenommen, das dadurch einen ungeheuren Symbolwert erlangt. |
27.11.2011 - 02.02.2012
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Krippen aus aller Welt zur Weihnachtszeit |
02.09.2011 - 28.10.2011
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Anlässlich des 80. Geburtstages von Pater Polykarp Uehlein (Abtei Ndanda/Tansania) werden neuere Arbeiten vorgestellt. Polykarp Uehlein ist vor allem durch seine großflächigen Ausmalungen von Kirchen in Tansania hervorgetreten, aber auch durch seine Entwürfe für Kirchenfenster und als Buchillustrator.
Ausstellungseröffnung: 2. September 2011, 16.00. Laudatio: Abt em. Odilo Lechner OSB
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16.05.2011 - 15.08.2011
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Sankt Ottilien und die Eisenbahn: Im Jahre 1898 wurde die Ammerseebahn von Mering nach Weilheim eröffnet. Das Kloster Sankt Ottilien hatte erreicht, dass die Bahnstrecke das eigene Gelände durchquerte. Dadurch entwickelt sich der benachbarte Ort Geltendorf zum Kreuzungsbahnhof mit der Mittelschwabenbahn von München nach Memmingen. Die Ausstellung in der Galerie Sankt Ottilien dokumentiert die Entwicklung der örtlichen Bahnhöfe und Eisenbahnanlagen mit Modellen und historischen Exponaten. Zu diesem Anlass wurde auch das erste Bahnhofsgebäude des Klosters – eine einfache Wellblechhütte – eigens renoviert. |
13.02.2011 - 25.04.2011
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Die Ausstellung präsentiert moderne Künstler, die in verschiedenen künstlerischen Medien wirkten und wirken. Es werden die Werke folgender Künstler gezeigt: Jean Cocteau: Zeichnungen und Film, Veronika Flesch: Glasobjekte und Farbradierungen, Henry Moore: Lithographien und Plastik, Mimmo Paladino: Farbzeichnungen und Plastik, Pablo Picasso: Graphik und Keramik, Beate Schubert: Installationen und Malerei. Die Werke von Cocteau, Moore, Paladino und Picasso stammen aus der Sammlung Emil Ruf.
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28.11.2010 - 02.02.2011
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Krippen aus aller Welt zur Weihnachtszeit |
18.07.2010 - 29.10.2010
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Über drei Monate hinweg begrüßen lebensgroße Holzfiguren den Besucher der Erzabtei Sankt Ottilien. Der Bildhauer Andreas Kuhnlein greift in ihnen grundlegende menschliche Themen auf, die nachdenklich machen und herausfordern. Das Holz, lediglich mit der Kettensäge bearbeitet, zeigt sich in seiner Vergänglichkeit, und wird durch das menschliche Antlitz zugleich beseelt. Der Betrachter auf dem großen Klosterplatz ist eingeladen, dem "Einzug der Bischöfe" in das Exerzitienhaus zu folgen, wo auf zwei Stockwerke verteilt weitere Bildwerke zu sehen sind. Ausstellungsort: Klostergelände und Exerzitienhaus Sankt Ottilien.
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01.05.2010 - 01.11.2010
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Die Gewänder, die in der Liturgie verwendet werden, sind oftmals von hohem künstlerischem Rang. Aufwändige Stickereien und kunstvolle Verzierungen schmücken die Gewänder von Priestern und Diakonen, die Kelchwäsche und Altarbehänge. Mit unterschiedlichen Farben sind die liturgischen Anlässe und Feste gekennzeichnet. Je nach Weihestufe unterscheiden sich die Gewandformen. Viele sind mittlerweile aufgrund ihres Alters selten in Gebrauch.
Die Sommerausstellung der Klostergalerie vereint Exponate aus den eigenen Beständen der Sakristei von Sankt Ottilien, aber auch auserlesene Stücke aus umliegenden Klöstern und Pfarreien. Hinzu kommen „vasa sacra“ (Gegenstände für den Altardienst) und Amtsinsignien wie Pektorale und Stab. Die Ausstellung möchte so Einblick geben in eine wenig bekannte Kultur, die eine ununterbrochene Kontinuität bis in die erste Zeit des Christentums aufzuweisen hat. |
18.02.2010 - 14.04.2010
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Passionsbilder von Stefan Weyergraf, gen. Streit. 24 Bilder des Passionszyklus sind aus dem Blickwinkel Jesu gemalt. Auf keinem der Bilder ist er selbst zu sehen, nicht einmal eine Fingerspitze von ihm. Dieser auf allen Bildern vollzogene Perspektivenwechsel ist in der gesamten Malereigeschichte bislang einmalig. Zum ersten Mal wird in der Ikonographie das Motiv des Kreuzweges und der Passion um 180 Grad gedreht, so dass die Hauptperson, Jesus, außerhalb des Bildes zusammen mit dem Betrachter den Standpunkt des gemeinsamen Schauens einnimmt. Ein tragisches Menschheitsspiel wird so anknüpfend an die Bildtradition „neu gesichtet“. Die gewohnte Sicht ist verschoben, verdreht, die Perspektive umgekehrt, der Betrachter sieht Jesus nicht, weil er seinen Standpunkt einnimmt, er ist irritiert, er muss sich „umsehen“, „umdenken“, seinen Kopf „umdrehen“ und sich neu in das Bildmotiv hineinsehen. |
29.11.2009 - 02.02.2010
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Unzählige Beispiele von Volksfrömmigkeit reihen sich in der Galerie des Klosterladens in St. Ottilien aneinander. Krippen aus aller Welt und in den unterschiedlichsten Materialien sind auch heuer wieder ausgestellt, liebevoll gesammelt und dekoriert von Bruder Anselm Hartmann. |
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