Missbrauch
Beim Verdacht auf sexuellen Missbrauch durch einen Angehörigen oder einen Mitarbeiter des Klosters folgt die Erzabtei St. Ottilien den von der Deutschen Ordensoberenkonferenz erlassenen Richtlinien.
Ansprechpartner für Opfer und für Menschen mit Informationen sind
P. Matthias Wetzel OSB
Büro des Beauftragten
Erzabtei St. Ottilien
86941 St. Ottilien
Tel. 08193 71225
bb@ottilien.de
aus unserem Beraterteam:
Frau Elisabeth Hürter
Allescher Str. 23a
81479 München
Tel. 089 797971
Fax 089 72483438
elisabeth.huerter@t-online.de
Bei einem Verdacht gegen einen Mönch unseres Klosters wird ein Verfahren in Gang gesetzt, das nach der ersten Prüfung des Verdachts und einer kirchenrechtlichen Voruntersuchung zu einer Weiterleitung des Falles an die Staatsanwaltschaft und nach Rom an die vatikanische Glaubenskongregation führen kann. Auch die jeweils zuständigen Bistümer werden bei erhärtetem Verdacht informiert.
Die in St. Ottilien geltenden Normen für den Umgang mit diesen Fällen finden Sie im Internet:
- Leitlinien der Deutschen Ordensoberenkonferenz: http://www.orden.de/dokumente/dok_leitlinien_missbr.pdf. Sie sind für St. Ottilien seit Juli 2009 in Kraft.
- Außerdem gilt das Schreiben des Hl. Stuhles vom 30.4 2001, hier in deutscher Übersetzung: http://www.uni-tuebingen.de/uni/ukk/nomokanon/quellen/023.htm.
Gemäß den Leitlinien wurde in St. Ottilien P. Matthias Wetzel als Beauftragter eingesetzt. Ihm steht dieser Beraterstab zur Seite:
- Elisabeth Hürter, München, freiberufliche Therapeutin
- Nikolaus Fackler, Augsburg, Jurist
- Prof. Dr. Dominicus Meier, Meschede, Kirchenrechtler (und Abt)
- Br. Dr. Ansgar Stüfe, St. Ottilien, Mediziner
Zu den im Jahr 2010 bekannt gewordenen Missbrauchsfällen
- Predigt von Erzabt Jeremias vom 28. Februar 2010
- Zusammenfassung der Erkenntnisse in Missionsblätter 2/2010 S. 16-17
- Hirschberger Erklärung der deutschen Benediktiner




