Missionsprokura St. Ottilien

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

Bilddie Missionsprokura ist ein wichtiges Bindeglied zwischen der Erzabtei St. Ottilien und unserer internationalen Kongregation. Zur Zeit wirken etwa tausend Missionsbenediktiner in etwa 20 Ländern rund um den Erdkreis. Mit ihrem Wirken schlagen sie Brücken innerhalb der Weltkirche in einer zunehmend globalisierten Welt.

PROKURA leitet sich ab vom lateinischen procurare = für etwas Sorge tragen. Ihr kommt eine Fülle von Aufgaben zu: Sie stellt Kontakte her zu den Mitbrüdern in den Missionsgebieten und der wachsenden Kirchen in Übersee und unterstützt sie bei ihren vielfältigen Aufgaben.

Aber es geht nicht nur um Hilfe für Arme und Kranke, um Schul- und Berufsausbildung von jungen Menschen, um Unterstützung der Partnerkirchen in der Priesterausbildung, um Planung und Mitwirken bei Projekten z.B. in der Wasserversorgung und zum Schutz der Umwelt, sondern auch um die Betreuung eines großen Spenderkreises, um die Weiterleitung der zumeist zweckgebundenen Mittel, um gute Zusammenarbeit unter den Klöstern der Kongregation und mit anderen missionarischen Einrichtungen.

Ihr P. Maurus Blommer OSB

Missionsprokura
Erzabtei 13
86941 St. Ottilien
Tel. 08193 71 821
prokura@ottilien.de
Spendenkonto Sparkasse Landsberg-Diessen
IBAN DE89 7005 2060 0000 0146 54
BIC BYLADEM1LLD

 

Fastenaktion 2017: Wasser für Afrika

Fastenaktion 2017Wasser ist Leben. Die Erdoberfläche ist zu 70% mit Wasser bedeckt. Hiervon sind für den Menschen jedoch nur etwa 1% als Süßwasser frei zugänglich und nutzbar. In den vergangenen Jahren hat sich der Wasserverbrauch weltweit verdreifacht. Die zunehmende Wasserknappheit führt in den betroffenen Regionen zu einer Verschärfung von Nutzungskonkurrenz, zu einer Gefährdung ökonomischer und sozialer Entwicklung sowie zu politischer Instabilität.
Die Situation wird verschärft durch den Klimawandel. In vielen Teilen Afrikas herrscht seit mehreren Jahren eine extreme Trockenheit. In der Regenzeit regnet es nicht mehr genügend und der Wasserspiegel der Staudämme sinkt ständig.
Für das kommende Frühjahr wird eine Verknappung der Lebensmittelversorgung, besonders betroffen sind Ost- und Südafrika.

Unser Projekt in Südafrika:

Fastenaktion 2016: Nomadenschule

BildDurch seine jahrelange Missionserfahrung hat P. Florian die Probleme des Nomadenstammes kennengelernt und auch erkannt, dass die wenigen Schulen, die in diesem abgelegenen Gebiet vorhanden sind, sich nicht für die Ausbildung der Nomadenkinder eignen. In Gesprächen mit den Familien konnte festgestellt werden, dass die Eltern einen Schulbesuch ihrer Kinder befürworten, wenn die Schule zu ihnen kommt und mit ihnen zieht.

Fastenaktionen gelten in der Fastenzeit als Zeichen der Solidarität und des sinnvollen Verzichts. Deshalb bitten wir in der Fastenaktion 2016 um Ihre Unterstützung, damit die mobile Schule für die Nomadenkinder weiterentwickelt werden kann.

Dank für Ihre Unterstützung der Fastenaktion 2015

Stausee1_120Letztes Jahr haben wir um Spenden gebeten unter dem Titel „Wasser des Lebens“.
Im Namen der Mitbrüder der Abtei Hanga in Tansania danken wir Ihnen ganz herzlich für Ihre großzügige Unterstützung. Dadurch konnte in der Trockenzeit der versandete Stausee ausgebaggert und das Wehr gewartet werden.

Gesundheit

BildGesundheit ist ein gefährdetes Gut. Wenn ungünstiges Klima, Armut und Unwissenheit herrschen, ist Gesundheit eher selten. Kinder leben mit Parasiten in Darm und Blut, Mütter sterben an geringfügigen Komplikationen bei der Geburt und Unfälle ziehen dauerhafte Behinderungen nach sich. In der Umgebung unserer Klöster in Afrika finden sich solche Lebensbedingungen. Darauf haben unsere Mitbrüder reagiert.

Kinder

BildKinder in armen Ländern geraten schnell in Not. Besonders schlimm ist die Situation von Waisenkindern. Oft haben sie ihre Eltern wegen AIDS verloren. In Afrika nimmt sich die Großfamilie dieser Waisen an. Aber sie stehen dann in Konkurrenz mit den eigenen Kindern. Eine Schulbildung ist dann fast unmöglich. Wir helfen diesen Kindern, eine Schulbildung zu finanzieren.

Schule

BildDen Wissenden gehört die Welt. Im globalen Wettbewerb werden nur Menschen bestehen können, die über die nötige Ausbildung verfügen und Zusammenhänge verstehen. Solches Wissen ist für viele arme Menschen unerreichbar. Diesen Menschen helfen unsere Benediktinerklöster.

Priesterausbildung

BildDie Zukunft unserer afrikanischen Klöster hängt von gut ausgebildeten Mönchen ab. Nur wenn wir Mönche heranbilden, die über eine gründliche theologische Ausbildung auf der Höhe der Zeit verfügen, können Leitungsaufgaben gerecht werden. Die Erwartungen an unsere Klöster sind hoch, aber sie können nur erfüllt werden, wenn wir dazu auch entsprechendes Personal haben.

Altersheim

BildAlte Menschen in China haben ein hartes Leben, besonders auf dem Land. Auch wenn China inzwischen als ein Land mit großem wirtschaftlichem Wachstum gilt, leben dort immer noch sehr viele armen Menschen. Wenn sie in ein höheres Alter kommen, wissen sie oft nicht, wo sie wohnen können. Besonders der christlichen Minderheit geht es schlecht. Die Regierung macht ihnen das Leben schwer und im Alter sind sie auf die Solidarität ihrer Mitchristen angewiesen.