Nähmaschinenmuseum

BildDie Ausstellung zeigt eine Zeitreise durch 140 Jahre Nähmaschine – von einer der ersten wirklich funktionstüchtigen Modelle von 1866, hergestellt vom Amerikaner Elias Howe, über eine italienischen Designermaschine, der Mirella von Necci (1957), die auch im Museum of Modern Art/New York steht, bis hin zur ersten elektrisch betriebenen Tischnähmaschine.

Ferner können in den zwar kleinen aber wunderschön hergerichteten Räumen auch Raritäten besichtigt werden wie beispielsweise eine Kurbelsticknähmaschine speziell für die Paramentenstickerei, eine riesige Adler zur Herstellung großer und schwerer Planen für Eisenbahnwagen oder für Zelte, Handschuhnähmaschinen und Maschinen zur Herstellung und Reparatur von Schuhen.

BildSeit 1970 sammelt Bruder Aurelian Binswanger OSB, ausgebildeter Herrenschneider, Nähmaschinen und alles was dazu gehört. Von seinen rund 700 Sammlerstücken werden in der Ausstellung, die sich in den Nebenräumen der Wäscherei der Erzabtei befindet, 380 ausgewählte und liebevoll restaurierte Maschinen der Öffentlichkeit vorgestellt. Bruder Aurelian sammelt aber nicht nur deutsche Fabrikate. Seine Schätze stammen aus aller Welt: USA, Großbritannien, Italien, Kanada, Frankreich, Österreich, Schweiz, Dänemark, Russland, Polen, Japan, China und sogar Brasilien sind mit einigen oder mehreren Exemplaren vertreten. Nicht nur für Kinder interessant: Die umfangreiche Sammlung von Kinder- bzw. Puppennähmaschinen, die die Sammlung abrunden. Eine Besichtigung des Museums ist auf jeden Fall ein Erlebnis.

 

Öffnungszeiten:
1. Mai - 31. Okt.: 10.00 - 17.00 Uhr
1. Nov. - 30. April: 10.00 - 16.00 Uhr
Sonntags erst ab 10:30 Uhr geöffnet